Tipps zur Weihnachtszeit
Weihnachtsspieluhr
Für viele Menschen ist es schwierig, in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen. Das liegt oft daran, dass gerade die Vorweihnachtszeit ziemlich hektisch ist und man gar keine Zeit für ein paar besinnliche Stunden findet. Für viele ist das auch nicht schlimm, denn sie freuen sich über ein paar freie Tage und sind damit zufrieden. Wer allerdings ernsthaft den Wunsch nach der richtigen Stimmung verspürt, sollte bereit sein, auch ein wenig Zeit zu investieren. Die wichtigsten Punkte sind: Zeitiger Beginn mit den Vorbereitungen, Traditionen und Dekoration.
 


Vorbereitungen:
Die Vorbereitungen beginnen praktisch schon mit dem vergangenen Weihnachtsfest, nämlich indem man alles überdenkt und sich genau überlegt, was einem gefallen hat, wo man in der richtigen Stimmung war und was man lieber anders gemacht hätte. Das sollte man aufschreiben und so einen Plan für das nächste Weihnachtsfest machen. Außerdem gehört dazu, dass man sich überlegt, wer eine Karte bekommt, wer ein Geschenk, wer wo und wann mit wem Zeit verbringt, wann man die Plätzchen und den Christstollen backt, wann man einkauft, was man kocht usw. Natürlich kann man nicht alles schon ein Jahr im Voraus planen, aber es ist gut, wenn man eine To-Do-Liste hat und für die Tätigkeiten, wo das möglich ist, auch schon einen Termin einplant.
Wenn man ein Freund von selbstgemachten Geschenken ist, z.B. Gestricktes, Gesticktes, Gebasteltes etc., dann sollte man natürlich so zeitig anfangen, dass das Objekt bis Weihnachten tatsächlich fertig ist.




Traditionen:
Traditionen sind eine schöne und nützliche Angelegenheit, auch wenn sie eine Zeit lang nicht gerade en vogue waren. Aber allmählich besinnt man sich wieder darauf und gerade in der Vorweihnachtszeit signalisieren sie dem Verstand und dem Gefühl, dass nun Weihnachten nicht mehr weit ist. Dazu zählt z.B. der Adventskalender, der jedes Jahr wieder aufgehängt wird, und auch als Erwachsener darf man sich ruhig einen gönnen. Oder das Plätzchenbacken, das etwas ist, das nur einmal im Jahr vorkommt und damit einen besonderen Status hat. Dann das Christbaumkaufen und -schmücken, das traditionelle Weihnachtsessen (wenn man es denn hat), der Adventskranz, das Singen von Weihnachtsliedern und und und... Besonders schön ist es, wenn man sich für die eigene Familie eigene Traditionen überlegt, die man dann neu einführt und in den nächsten Jahren beibehält. Man könnte z.B.:
  • während der Adventszeit jeden Abend zusammenkommen und eine kleine Weihnachtsgeschichte lesen oder ein Weihnachtslied singen
  • sich überlegen, wem es nicht so gut geht, und eine Tradition daraus machen, diesen Menschen eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, an der die ganze Familie mitgewirkt hat
  • für jedes Jahr ein kleines Gedicht schreiben, das dann auf die Weihnachtskarten kommt.



Dekoration:
Bei der Dekoration bin ich inzwischen zu der Überzeugung gekommen, dass Klotzen besser ist als Kleckern. Und da tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf: Kerzen, Deckchen, Figuren, Tannenzweige, Türkränze und Gestecke, Fensterbilder, Potpourris und Duftlampen, mit Nelken besteckte Orangen, Lichterketten, Figuren für den Garten ... Sehr schön finde ich:

  • künstliche Tannengirlanden, großzügig angebracht, damit man sie auch sieht
  • passendes weihnachtliches Outfit für Fenster, Tisch und Stühle, also Vorhänge, Tischdecke und Stuhlkissen vom selben Stoff
  • rote Windlichter
  • Weihnachtsbettwäsche
  • Weihnachtshandtücher
  • Weihnachtsgeschirr, vielleicht sogar -besteck
  • Adressaufkleber mit Weihnachtsmotiv für zu versendende Briefe und Karten
  • Trend zum (künstlichen) Zweitbaum, gern in einem anderen Raum
  • mit Girlande und Lichtern dekoriertes Treppenhaus und festlicher Eingangsbereich
  • Weihnachtsduft an der Haustür, damit jeder Gast gleich eine Nase davon mitbekommt
  • einen Weihnachtspulli tragen

 



  Winterstern